Permanente Installationen
Ottmar Hörl: Steckenpferd (seit 2015)

Der Pferdkopf des international renommierten Objekt- und Installationskünstlers Ottmar Hörl greift ein populäres, allseits bekanntes und realistisch abgebildetes Motiv auf und geht gleichzeitig eine enge Verbindung mit der Wand und dem gesamten Gebäude ein, indem ein ganzes Pferd aus der Wand herauszuschauen scheint, sodass ein Innenraum hinter der Fassade angenommen wird.

Ottmar Hör wurde 1950 in Nauheim geboren und studierte von 1975 bis 1979 an der Hochschule für Bildende Künste Frankfurt a.M. und von 1979 bis 1981 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Klaus Rinke. Von 1992 bis 1993 war er Gastprofessor an der TU Graz. 1994 erhielt er den Förderpreis für Baukunst der Akademie der Künste Berlin, 1997 den art multiple-Preis des internationalen Kunstmarkts Düsseldorf, 1998 den Wilhelm-Loth-Preis, Damstadt, 2002 den intermedium-Preis, 2015 den CREO-Innovationspreis für Kreativität der Deutschen Gesellschaft für Kreativität Frankfurt a.M./Mainz. Seit 1999 ist er Professor für Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, seit 2005 deren Präsident.

Temporäre Installationen
Axel Reinhard Böhme: Bambus-Installation (2016/17)
Die raumgreifende Bambus-Installation des Radolfzeller Installations-, Licht- und Fotokünstlers Axel Reinhard Böhme fächert sich im Garten der Galerie spiralförmig auf und entwickelt so eine enorme, aufgrund des verwendeten Naturmaterials und ihrer Abhängigkeit von Licht und Perspektive zugleich aber auch zurückhaltende Dynamik.

Axel Reinhard Böhme wurde 1962 in Singen geboren und studierte von 1985 bis 1991 Innenarchitektur an der Hochschule Rosenheim mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur FH. Von 1987 bis 1997 war er in verschiedenen Architekturbüros, u.a. bei Prof. Stürzebecher in Berlin und München, bei Prof. Domenig in Graz und bei Prof. Meck in München tätig. 1996 begann er mit Arbeiten in und mit der Natur, 2004 mit Lichtinstallationen.